Ortsbegehung am 22.02.2016 in Albshausen

1.Besichtigungspunkt Feuerwehr – DGH
Die Teilnehmer konnten sich einen Überblick über das kombinierte Gebäude verschaffen, welches von den Albshäusern sehr gut angenommen wird. Das DGH stellt einen tollen Treffpunkt für alle örtlichen Belange dar. Aktuell gibt es zwei Problempunkte, die noch abgestellt werden müssen. Im Saal soll eine Akustikdecke eingebaut werden, da sich bei Veranstaltungen mit mehr als 15 Teilnehmern schnell ein hoher Lärmpegel entwickelt. Darüber hinaus soll die Tür zum Lagerraum der Feuerwehr auch von außen zu öffnen sein. Die aktuell eingebaute Balkontür ist durch eine Tür mit Schloss (analog Heizungsraum) zu ersetzten.

2.Demographischer Wandel
An der Nürnberger-Straße, aber auch im Unterdorf stehen bereits einige ältere Häuser leer. Andere Altbauten werden nur noch teilweise von einer älteren Person bewohnt. Hier wird der demographische Wandel sichtbar. Es zeichnet sich ab, dass aus dem direkten Umfeld der Eigentümer aktuell keine weitere Nutzung einiger Häuser sichtbar wird. Hier sind sinnvolle Lösungen gefragt für einen zeitgemäßen Umgang mit leerstehenden, alten und nicht mehr genutzten Gebäuden. (Abriss, Umnutzung, Gespräche mit den Eigentümern etc.)

3.Ordnung & Sauberkeit
Das ehemalige Haus Klauck, Nürnberger Str. 8 wurde verkauft und wird zurzeit als Unterkunft für auswärtige Arbeiter genutzt. Hier gibt es aktuell Probleme, denen sich das Ordnungsamt dringend annehmen muss. (Keine Mülltonnen, es wird mit Abbruchholz geheizt, starke Verschmutzung des Bürgersteiges).

4.Friedhofsgestaltung
Am Friedhof Oberalbshausen ist der Vorplatz und der Zaun schadhaft. Eine Instandsetzung sollte zeitnah erfolgen. Am Friedhof Unteralbshausen ist ein Baum zu fällen, der inzwischen sehr weit auf das Nachbargrundstück gewachsen ist.

5.Straßen – Instandsetzungsarbeiten
Die Straße „Am Wasserberg“ muss im Rahmen der Kanalsanierung komplett erneuert werden. Viele schadhafte Stellen am Belag sind sichtbar.
In den Straßen „Heideweg“ (Höhe Haus Fehr) und „Zum Forst“ (ggü. DGH) sind einige schadhafte Stellen aufgetreten. Diese sollten nach der Frostperiode professionell repariert werden, damit sich die Schäden an der Teerdecke nicht noch weiter ausweiten.

6.Brandruine Söhrestraße 6 (ehem. Haus Kreuzer)
Dieser seit mehreren Jahren bestehende „Schandfleck“ ist allen Albshäusern ein „Dorn im Auge“. Für die Nachbarn ist die Situation dort unzumutbar.
Die komplizierte Rechtslage ist der Verwaltung bekannt. Unter aktiver Anwendung aller bestehenden Rechtsmittel und mit entsprechendem Nachdruck sollte hier endlich eine Lösung umgesetzt werden.

7.Neuer Spielplatz am Weidenweg
Der bisherige Spielplatz am Heideweg musste einem Neubau weichen. Nach langer Grundstückssuche steht nun das neue Grundstück am Weidenweg fest. Im Frühjahr wird der Bauhof mit dem Aufbau der Spieleräte beginnen.

8.Ausbau Straßenbeleuchtung „Am Kehrenberg“
In der Straße am Kehrenberg soll die Beleuchtung in Richtung Aussiedlerhof um eine Einheit erweitert werden, zumal dort seit kurzem ein kleiner Hofladen eröffnet wurde.

9.380 KV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar
Voraussichtlich ab 2017 wird der Bau der Leitung beginnen östlich von Wollrode / Albshausen beginnen. Hier ist eine Begleitung der Bautätigkeit durch das Bauamt der Gemeinde erforderlich im Hinblick auf Benutzung von Gemeindestraßen, Wegen etc. im Hinblick auf Folgeschäden. Die von Tennet gezahlten Ausgleichsgelder an die Gemeinde müssen den beiden betroffenen Ortsteilen Albshausen und Wollrode direkt zugutekommen, da deren Bürger die Belastung durch die Leitung ertragen müssen.

Zusammenfassung
Insgesamt konnten sich alle Teilnehmer einen guten Überblick über die aktuelle Situation in Albshausen verschaffen.
Sehr positiv aufgefallen ist die rege Bautätigkeit im Bestand und die Renovierung zahlreicher alter Gebäude.
Mit der Fertigstellung des DGH in 2012 wurde ein lange gehegter Wunsch Wirklichkeit.
Nun gilt es, die gesichteten Problemfelder konstruktiv abzuarbeiten, um Albshausen als Wohn- und Lebensort weiter attraktiv zu erhalten. Nachgedacht werden sollte auch über die Ausweisung von einigen Bauplätzen zwischen DGH und Heideweg.

Teilnehmer/innen:
Carstens, Heidi
Hohlbein, Bernd
Kauffeld, Ralf
Kramm, Reiner
Manns, Rainer
Meise, Rolf
Zernikel, Peter